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EIN OBSERVATORIUM DER EVOLUTION DES DESIGNS IM
HAUS - UND WOHNBEREICH
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Das Projekt wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, allen im Wohnbereich tätigen Gesellschaften eigenen Anforderungen gerecht zu werden,
mögliche Veränderungen kennen zu lernen, welche die Evolution der Nachfrage sowohl im öffentlichen als auch im privaten Umfeld
kennzeichnen, und zwar durch die Analyse der Wahrnehmungen, der Perspektiven des Geschmacks und der Wünsche, der Einstellungen gegenüber der Art zu wohnen in seiner Globalität (d.h. als Kombination der Objekte, Funktionen, Räume, Farben, Technologien).
Milesi hat diese Studie angeregt, um den eigenen Kunden und Mitarbeitern nicht nur einen allgemeinen Wohnrahmen anzubieten, sondern auch ein bisher nicht zur Verfügung stehendes Instrument wissenschaftlicher Erkenntnisse
über die Zukunft des Holzes zu liefern.
In den kommenden Monaten wird die Firma Milesi ausgesuchten Kunden die Ausarbeitungen jedes einzelnen Details dieser Analyse-Studie über das Wohnen aushändigen; das Ergebnis einer sehr wichtigen Investition, welche künftig auch auf andere europäische Länder ausgeweitet wird.
Nachstehend veröffentlichen wir die Synthese der Ergebnisse dieser Studie, welche von Makno & Consulting durchgeführt wurde, einer der anerkanntesten italienischen Spezialfirmen auf dem Gebiet der Markt- und Meinungsforschung, geleitet von Antony Pansera, Theoretiker und Historiker des Designs, Dozent am Polytechnikum in Mailand, und Mario Abis, Präsident von Makno & Consulting.
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Milesi spa
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EINE SYNTHESE ÜBER DAS OBSERVATORIUM
Heutzutage unterliegt
das Design der Wohnung und des gesamten uns umgebenden Ambientes einer
tiefgreifenden Veränderung. Man wohnt überall: in der Wohnung, dem Büro, der Schule, der Fabrik, dem Flughafen, dem Bahnhof, der Stadt .....
Wahrscheinlich hat in keiner bisherigen wirtschaftlichen und kulturellen Übergangszeit die Wohnung und der Wohnstil eine derartige Wichtigkeit wie zu Beginn dieses Jahrhunderts eingenommen. Tatsächlich investieren zahlreiche soziale und kulturelle Tendenzen heutzutage in das Wohnen und lassen wichtige Veränderungen
voraussehen.
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DIE QUALITATIVE FORSCHUNG - EINE SYNTHESE DER ERGEBNISSE
WIE WIRD HEUTZUTAGE DIE WOHNUNG
WAHRGENOMMEN?

SPONTANE ASSOZIATIONEN MIT DEM WORT
"ZUHAUSE"

WOHNRÄUME
- Wohnküche
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Kinderzimmer
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Badezimmer
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Andere Einrichtungsgegenstände

TECHNOLOGIEN

AUSSENBEREICHE

BEVORZUGTE MATERIALIEN

HOLZ

TREND DES WOHNSYSTEMS IN DEN KOMMENDEN JAHREN
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WIE WIRD DIE WOHNUNG HEUTZUTAGE WAHRGENOMMEN?
In der kollektiven Vorstellung ist das Wohnkonzept eng mit dem Verhältnis innerhalb der Familie verbunden und wird als bevorzugter Ort des sozialen Umgangs mit dem eigenen Familienverband anerkannt.
Die Wohnung repräsentiert außerdem die Kindheitserinnerungen und das Wohnkonzept wird mit der Erinnerung daran assoziiert, in welcher diese mit den eigenen Eltern gelebt wurden, was häufig zum Bezugsmodell
wird.
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SPONTANE ASSOZIATIONEN MIT DEM WORT
"ZUHAUSE"
Bei den spontanen Assoziationen wird das Bild der Wohnung mit einem Refugium, einem "Bunker" identifiziert, der sich von den Außenbereichen abgrenzt.
Die Wohnung muß ein sicherer Ort sein, der vor äußeren Feinden schützt und daher mit geeigneten Sicherheitsanlagen ausgestattet ist (Videosprechanlagen, Alarmsystemen, Überwachungskameras,...).
Die Wohnung ist auch ein "psychologischer Bunker", in welchem man sich verstecken kann, um dem immer frenetischeren und stressigeren täglichen Leben zu entfliehen; ein Ort also, in dem die eigenen Bedürfnisse der Affektivität und Intimität befriedigt werden, welcher als Gegensatz zur Außenwelt empfunden wird, die im allgemeinen als mühseliger Arbeitsplatz angesehen wird, und den sozialen Beziehungen, welche als potentiell gefährlich wahrgenommen werden.
Gegentrend: eine Minderheit drückt sich in negativen Begriffen in Bezug auf die Wohnung aus, welche als erdrückender Ort angesehen wird (vor allem von Frauen mittleren Alters in familiären Krisensituationen) oder als einfache Schlafstatt (junge alleinstehende Männer).
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WOHNRÄUME
Die "am häufigsten bewohnten Räume" der Wohnung sind die Küche und der Wohnbereich (Wohnzimmer, Esszimmer, Salon). Insbesondere in den Metropolen und in Norditalien repräsentiert das Wohnzimmer-Salon den zentralen Ort der Wohnungen, während in Zentral- und Süditalien, wo die Häuser normalerweise größer sind, die Küche an erster Stelle steht.
Im allgemeinen, auch wenn die Wohnräume durch den Ausschluß von Monolokalen ihre traditionellen Funktionen beibehalten, wird eine progressive Erweiterung der Funktionen der bewohnten Räume
unterstützt: die Küche ist nicht nur der Ort, an dem die Mahlzeiten zubereitet und verzehrt werden, sondern dort wird auch ferngesehen, die Zeitung gelesen, sich mit Freunden unterhalten oder mit den Familienmitgliedern geplaudert, während im Wohnzimmer, einstmals ein privilegierter Empfangsraum Fernsehen geschaut, gelesen oder auch geschlafen
wird.
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Wohnküche
Die "Wohnküche", d.h. die Küche, die dazu geschaffen ist, darin zu leben und Freunde zu empfangen, gehört zu den am meisten angestrebten Erwartungen der italienischen Bevölkerung.
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Kinderzimmer
Die Kinderzimmer verwandeln sich in multifunktionale Räume: es sind Mini-Apartments, welche die Jugendlichen nur für den Verzehr der Mahlzeiten verlassen.
Die Einrichtung der Kinderzimmer wird im allgemeinen von den Eltern entschieden. Die entscheidungsfindende Rolle der Kinder bei der Auswahl der Einrichtung ihres Zimmers nimmt jedoch zu: insbesondere fordern sie ein funktionelles Umfeld im "Computerbereich", welcher zum Brennpunkt des gesamten Raumes
wird.
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Badezimmer
Das Badezimmer repräsentiert heutzutage in einer Welt, in der die Körperpflege und die Suche nach psychisch-physischem Wohlbefinden immer wichtiger wird, den Raum, der am stärksten dem Trend unterliegt. Im Badezimmer hält man sich immer länger auf und somit steigt die Quantität/Qualität der darin abgewickelten Funktionen/Aktivitäten.
Daher wird dem Badezimmer eine immer größere Wichtigkeit eingeräumt.
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Andere Einrichtungsgegenstände
Weitverbreitet ist die Gewohnheit, Einrichtungsgegenstände zu verwenden, welche ursprünglich für einen anderen Gebrauch vorgesehen waren: im allgemeinen handelt es sich um klassische Objekte, wie z.B. eine alte Wiege, die als Pflanztrog verwendet wird, ein Tellerbord, das zu einem Handtuchhalter im Bad wird, eine Truhe als Abstellfläche für einen Fernseher.
Unter den jungen Generationen in den Hauptstädten Zentral- und Norditaliens setzt sich der Trend zum
"Trödel" von Objekten des Modernismus durch, wie z.B. die Verwendung des Rücksitzes eines Oldtimers als dreisitziges Sofa oder die zu einer Lampe umfunktionierte Felge eines Motorrades.
Diese Tendenz ergänzt den immer häufiger signalisierten Hang der jungen alleinstehenden Hauptstädter, die in Einzimmerappartements leben, zum Ausprobieren neuer Einrichtungsformen und der
"Vermischung" von Stilen (Fusion).
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TECHNOLOGIEN
Im allgemeinen wird die Technologie nicht als "störendes" Element angesehen, das die Anmut auch der klassischsten Wohnungseinrichtung beeinträchtigt.
Im Gegensatz hierzu müssen die Technologien dazu betragen, die Wohnung einzurichten und bestimmen häufig die Auswahl der Einrichtung einiger Räume: insbesondere das Wohnzimmer wird unter dem Aspekt einer "guten Sicht" auf den Fernseher konzipiert.
Der "HIFI-Wagen" stellt die bevorzugte Lösung junger Familien gehobener Bildung dar. Er ist die perfekte Synthese zwischen Einrichtung und Technologie oder besser gesagt, der vollkommendste Ausdruck der zur Einrichtung gewordenen
Technologie.
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AUSSENBEREICHE
Im allgemeinen besteht heutzutage ein
geringes Bewusstsein der vom äußeren Umfeld ausgehenden Einflüsse auf die Einrichtung der eigenen
Wohnung. Tatsächlich handelt es sich bei der Wohnung und dem äußeren Umfeld um zwei unterschiedliche Welten: die Wohnung ist das "Refugium" von der Außenwelt und muß bequem sein, während von dem äußeren Umfeld keine gleichartige Bequemlichkeit erwartet wird.
Die öffentlichen Lokale (Bierkeller, Pubs. usw.) sind für die Jugendlichen immer wiederkehrende Bezugspunkte, wo der Fernseher (mit großem oder auch kleinem Bildschirm) ein intergreller Bestandteil des Ambientes ist, ein permanenter Hintergrund der Unterhaltungen zwischen den Gästen.
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BEVORZUGTE MATERIALIEN
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An erster Stelle in der Rangordnung der Beliebtheit der Materialien steht das
Holz.
Das Holz ist auf der gesamten italienischen Halbinsel geschätzt und dem Holz werden die folgenden Adjektive zugeordnet:
warm, natürlich, schön und elegant, intim und einladend gemütlich, gesund und sauber, vital.
An zweiter Stelle steht der Stahl, der als robust, stark und kraftvoll, essentiell, sauber, kalt, technologisch bezeichnet wird, und das
Glas, das als sauber, rein, transparent und hell angesehen wird.
Stahl und Glas sind in Zentral- und Norditalien sehr geschätzt.
An dritter Stelle hingegen steht Terrakotta, welche als warm, antik, einladend gemütlich, praktisch angesehen wird, und
Marmor, der sehr geschätzt wird, da er schön, elegant, solide und luxuriös ist, und das MOSAIK, das die Idee der Farbe zurückruft, und als vergnüglich, fantasievoll und fröhlich, modern aber auch antik (je nach Auslegung) angesehen wird.
Der Marmor ist das geschätzteste Material in Süditalien.
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HOLZ
Es ist besonders geschätzt:
da es der Wohnung
"Leben verleiht"
da es zwar traditionell und dennoch ursprünglich ist
aufgrund seines Wesens, das in sich selbst ein Einrichtungselement darstellt
aufgrund seiner Flexibilität bei der Anwendung

Außerdem ermöglichen die aktuellen Holzbearbeitungsverfahren die Anwendung auch in Ambienten, die traditionell ausgeschlossen waren, und es somit als Material zum Einsatz auch in Badezimmern und Küchen geschätzt
wird.
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DAS HOLZ, TRADITION UND INNOVATION
Holz wird als bevorzugtes Material als Assoziation zu Technologien angesehen, die wie wir bereits gesehen haben, eine immer zentralere Rolle im Innenbereich der Wohnungen
einnehmen.
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DAS HOLZ ALS PRIMÄRWERT
Das Holz wird als das Material für Exzellenz angesehen, vor allem da es sich mit dem eigentlichen Konzept der Wohnung identifiziert.
Tatsächlich ist das Holz Synonym für Schutz, Wärme, Intimität, "Verwurzelung", Affektivität, d.h. den
gleichen Werte, die heutzutage dem Zuhause zugeordnet werden.
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DER TREND DES WOHNSYSTEMS IN DEN KOMMENDEN JAHREN
Das was sich aus der Erhebung am deutlichsten
hervorhebt, ist:
Das Bedürfnis, innerhalb der Wohnung personalisierte Bereiche zu schaffen, "Wohnraum innerhalb der Wohnung", wird immer deutlicher spürbar.
Um diese unterschiedlichen Ambiente zu vereinheitlichen und zu verschmelzen, werden
Holz, Licht und Farbe verwendet.
Das Holz wird dabei das wichtigste Element sein, da es mehr als die anderen von allen sozialen Bereichen und in allen Wohnarten verwendet
wird.
Die Technologien halten immer mehr Einzug in die Wohnungen und tragen zu deren Einrichtung bei und bestimmen sogar die Wahl der Einrichtung einiger Räume.
Das
Holz wird das privilegierte mit der Technologie assoziierte Element
sein.
Das Wohnen wird nicht mehr als "innen" im Vergleich zu "draußen" wahrgenommen, sondern als globaler Lebensstil.
Die Wohnung hingegen wird durch die Einführung alter und neuer Technologien eine immer öffentlichere Dimension
annehmen, Die Wohnung wird immer weniger Protagonist der Freizeit, die sich außerhalb der häuslichen vier Wände abspielt: an den örtlichen Infrastrukturen, an den städtischen öffentlichen Plätzen, von denen gefordert wird, sich immer mehr in "externe Wohnungen" zu
verwandeln.

Das Holz wird das privilegierte Element bei der Vereinheitlichung des externen mit dem internen Wohnen sein, da es ein zentrales Element in beiden Dimensionen darstellt.
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